Seniorenferien

Nachem Räge schynt d Sunne Es hat geregnet, als ein Car der Firma Koch-Reisen am 5. Juni alle 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Seniorenreise eingesammelt hatte, an der Neuen Bahnhofstrasse, bei der Dorfkirche und beim Feldreben.
Es hat geregnet als wir in Wädenswil beim Zürichsee in der Brauerei zu Mittag assen. Und auch in den ersten Tagen auf der Lenzerheide kam der Regen immer wieder. Trotzdem:

Die Seniorenferien konnten wieder stattfinden! Die Corona-Pandemie geht zurück, die ganze Gruppe war geimpft. Das war befreiend, auch wenn x-mal die eine oder andere wieder ins Zimmer zurück musste statt zum Speisesaal, weil die Schutzmaske noch dort lag. Viel Schönes gab es: Den Spaziergang um den Heidsee, die Eichhörnchen und den Bergfrühling mit seinen blühenden Feld- und Bergblumen.

Den Gottesdienst im evangelischen Bergkirchlein mit einer lebensnahen Predigt, den Ausflug ins alte Chur mit der neuen Giacometti-Ausstellung und der heimeligen Altstadt, den etwas lang geratenen Weg nach Lantsch zur Friedhofskirche Sta. Maria mit ihren Fresken oder die Fahrt mit dem Sessellift Tgiantieni zum Wandern am Bergsee vorbei, der gerade geputzt wurde oder zum Bergbeizenbesuch mit Peitschenknallen.

Der Schlussabend mit dem Volksmusiker Peter Just, seiner Handorgel, Liedern, Postschalterwitzen, einem Gewittergedicht und den Ruggbligg-Versen von Rosmarie. Jeden Tag ein reiches Zmorgebuffet, ein feines, leichtes Mittagessen, und ein Dinner am Abend.

Die letzten Tage zeigte sich auch die Sonne wieder, wie es sich für Sommeranfang eigentlich gehört. Besonders, wenn man mit dem Wochenthema „Glück“ auf die Lenzerheide reist!