Bearbeitet von: Nathalie Strübin
Unser Sozialdiakon Markus Bürki schreibt mit viel Leidenschaft Texte, die zum Nachdenken anregen, hinterfragen, seine Sicht auf die Dinge widerspiegeln und einen ab und an auch zum Schmunzeln bringen.
Auf Bolderntexte.ch veröffentlicht er regelmässig seine Werke. Und damit noch mehr Menschen etwas von seinen Worten erfahren, erlauben wir uns, diese Texte zwischendurch nun auch bei uns zu veröffentlichen.
Alle Bolderntexte finden Sie unter » www.bolderntexte.ch
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7. August 2026
Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Epheser 2,17
Paulus (oder ein Schüler / eine Schülerin des Paulus?) schreibt im Brief an die Epheser viel Zentrales zum christlichen Glauben. Dieser eine Vers hier ist eigentlich erstaunlich. Weil er nur versucht, ganz kurz und knapp zu erklären, was dieser Jesus Christus eigentlich wollte: Frieden! Und zwar allen, die nahe sind, und allen, die fern sind, und allen anderen auch.
Und dann kommt schon die nächste Frage auf uns zu: Okay, Friede ist ja eine gute Sache, aber wie kommen wir da hin? Wo ist dieser Friede? Und schon hat die Falle wieder zugeschnappt! Ganz persönlich bin ich noch immer davon überzeugt, dass dieser Friede, den Jesus verkündet und auch vorgelebt hat, zu erfahren ist. Er ist es, wenn der Glaube und die Religion nicht als Selbstzweck missbraucht werden, sondern auf das grosse Ganze geschaut wird.
Evangelium lesen und dann Menschen quälen? Geht eigentlich nicht! Evangelium lesen und dann Menschen in den Krieg schicken? Geht gar nicht! Und so weiter und so fort.
Was tun? Vielleicht noch einmal das Evangelium aufschlagen und lesen und wirken lassen, ich bin überzeugt, dass nicht Blut und Rache dabei herauskommen.
Viel Glück beim Entdecken!
8. August 2026
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7
Auch eine wunderbare Stelle. «Ihr müsst es nur tun und feste daran glauben, dann geht das in Erfüllung!» Ganz so naiv sehe ich das nicht, sonst wäre der Glaube ja ein Gemischtwarenladen, wo Menschen sich einfach beliebig Sachen bestellen könnten. So scheint es mir aber nicht zu sein. Vielmehr meint es wohl, dass wir die Chance des Anklopfens, des Fragens, des Bittens einfach wahrnehmen sollten. Wer nicht fragt, kriegt auch nichts. Bei meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass ich meine Kolleginnen und Kollegen etwas frage und dann fast erstaunt bin, wie offen und ehrlich diese mir ihre Hilfe anbieten. Aber ich muss mich jeweils überwinden und fragen.
In Vers 7 geht es einfach darum, dass wir Gott bitten sollen oder dürfen! Oft haben wir ein schales Gefühl, weil wir uns das nicht gewohnt sind. Aber genau das meint es doch: Bittet, und es wird euch gegeben! Ein wunderbarer Vers.
Und weiter: Ihr müsst halt nach Gott suchen, dann werdet ihr ihn schon finden. Wunderbar.
Es zeigt mir, dass wir viel mehr Vertrauen in Gott und Jesus haben sollten. «Vertraut und es wird euch gegeben, vertraut und ihr werdet finden, vertraut und es wird euch aufgetan!»
Schön und beruhigend.
Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Epheser 2,17
Paulus (oder ein Schüler / eine Schülerin des Paulus?) schreibt im Brief an die Epheser viel Zentrales zum christlichen Glauben. Dieser eine Vers hier ist eigentlich erstaunlich. Weil er nur versucht, ganz kurz und knapp zu erklären, was dieser Jesus Christus eigentlich wollte: Frieden! Und zwar allen, die nahe sind, und allen, die fern sind, und allen anderen auch.
Und dann kommt schon die nächste Frage auf uns zu: Okay, Friede ist ja eine gute Sache, aber wie kommen wir da hin? Wo ist dieser Friede? Und schon hat die Falle wieder zugeschnappt! Ganz persönlich bin ich noch immer davon überzeugt, dass dieser Friede, den Jesus verkündet und auch vorgelebt hat, zu erfahren ist. Er ist es, wenn der Glaube und die Religion nicht als Selbstzweck missbraucht werden, sondern auf das grosse Ganze geschaut wird.
Evangelium lesen und dann Menschen quälen? Geht eigentlich nicht! Evangelium lesen und dann Menschen in den Krieg schicken? Geht gar nicht! Und so weiter und so fort.
Was tun? Vielleicht noch einmal das Evangelium aufschlagen und lesen und wirken lassen, ich bin überzeugt, dass nicht Blut und Rache dabei herauskommen.
Viel Glück beim Entdecken!
8. August 2026
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7
Auch eine wunderbare Stelle. «Ihr müsst es nur tun und feste daran glauben, dann geht das in Erfüllung!» Ganz so naiv sehe ich das nicht, sonst wäre der Glaube ja ein Gemischtwarenladen, wo Menschen sich einfach beliebig Sachen bestellen könnten. So scheint es mir aber nicht zu sein. Vielmehr meint es wohl, dass wir die Chance des Anklopfens, des Fragens, des Bittens einfach wahrnehmen sollten. Wer nicht fragt, kriegt auch nichts. Bei meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass ich meine Kolleginnen und Kollegen etwas frage und dann fast erstaunt bin, wie offen und ehrlich diese mir ihre Hilfe anbieten. Aber ich muss mich jeweils überwinden und fragen.
In Vers 7 geht es einfach darum, dass wir Gott bitten sollen oder dürfen! Oft haben wir ein schales Gefühl, weil wir uns das nicht gewohnt sind. Aber genau das meint es doch: Bittet, und es wird euch gegeben! Ein wunderbarer Vers.
Und weiter: Ihr müsst halt nach Gott suchen, dann werdet ihr ihn schon finden. Wunderbar.
Es zeigt mir, dass wir viel mehr Vertrauen in Gott und Jesus haben sollten. «Vertraut und es wird euch gegeben, vertraut und ihr werdet finden, vertraut und es wird euch aufgetan!»
Schön und beruhigend.

