Kantorei singt Jephta. Der Vorverkauf hat begonnen

Kantorei (Foto: Kantorei St. Arbogast)
Das letzte grosse Oratorium von Georg Friedrich Händel heisst „Jephta“. Als er es schrieb, war er daran, krankheitshalber zu erblinden.
Vordergründig geht es um eine Heldengeschichte aus dem alttestamentlichen Buch der Richter. Sie spielt in einem Krieg, der gegen den übermächtigen König und das Heer der Ammoniter geführt wird. Aber bald merkt man: Eigentlich geht es um ganz existenzielle menschliche Fragen: Was bedeutet erfahrenes Leid für den Glauben an einen allmächtigen Gott? Was bedeutet der Versuch, Gott zu instrumentalisieren? Ist eine gerechte Sache noch gerecht, wenn sie „meine“ Sache geworden ist? Wo muss man sich überlieferter Religion anpassen? Wo darf und muss man ihr Widerstand leisten? Händel hat eine biblische Oper geschrieben, in der die stärksten Figuren eigentlich die Frauen sind, die – anders als in der biblischen Erzählung - eigene Namen haben. Sehr anspruchsvoll und emotional sind die Chöre am Ende jeder Szene. Die Sängerinnen und Sänger üben seit dem Frühjahr, und noch im Oktober treffen sie sich zum Probewochenende.

Die Aufführung findet am Samstag, 15. November um 19.00 Uhr und am Sonntag, 16. November um 17.00 Uhr in der Martinskirche in Basel statt.

Seit Ende August läuft der Vorverkauf bei Bider & Tanner / Musik Wyler in Basel, bei der Tourismus-Info Liestal (ehemals Poetenäscht) und bei Tourismus Rheinfelden / Stadtbüro.
Ebenfalls sind Tickets online über » www.kulturticket.ch erhältlich. Man kann sich auch an jedes Mitglied der Kantorei wenden.

Auch die Sängerinnen und Sänger der Kantorei können Ihnen weiterhelfen.


» www.kantoreistarbogast.ch