Bearbeitet von: Nathalie Strübin
Gott spricht: «Siehe ich mache alles neu!» Offenbarung 21,5
Liebe Leserin, lieber Leser
Unter dieser Jahreslosung steht das neue Jahr 2026 und es soll ein Wort der Hoffnung sein, das Johannes auf der letzten Seite der Bibel an uns richtet!
Nun ist es aber so, dass manche unter uns ganz grundsätzlich allergisch sind auf Neuerungen und andere finden, wir leben in einer Zeit in der das Neue die Regel ist und das, was gleich bleibt sich eher rar macht! Allgemein ist die Stimmung eher auf Müdigkeit und Rückzug in dieser dunklen Jahreszeit. Nur die ganz Mutigen und Munteren finden das «Alles Neu» aus der Offenbarung angenehm aufregend.
Wer von Ihnen regelmässig mit der Bibel unterwegs ist, der weiss auch, dass das Motto des vergangenen Jahres nicht ohne Anspruch war: «Prüft alles, behaltet das Gute!» (1.Thessalonicher 5,21).
Hand aufs Herz: Wer von uns hat wirklich alles geprüft? Wer von uns war in der Lage, nur das zu behalten, was gut ist und sich zu trennen von dem, was ihm oder ihr nicht guttut? Ein ganzes Leben lang kann man sich mit solchen Bibelworten beschäftigen, denn sie haben es in sich. Und nun auch noch dies: «alles neu!» Die Bibel als Begleiterin durchs Leben zu haben, kann anstrengend sein. Doch wer seine Bibel liest, sollte sie auch genau lesen:
Es geht hier nicht darum, dass wir alles neu machen sollen, sondern darum, dass Gott alles neu machen will. Dieser Satz ist kein Anspruch, sondern ein Zuspruch: "Siehe, ich mache alles neu" – sagt Gott zu Johannes in einer Vision am Ende des Offenbarungsbuches und meint damit nicht unsere kleinen und grösseren technologischen Fortschritte, sondern die ganze Welt.
Gott erneuert sie, nicht wir. Gott rettet sie, nicht wir. Wir müssen das nicht und wir können das nicht. Unser Auftrag ist der, der am Anfang, auf den ersten Seiten der Bibel steht, nämlich zu bebauen und zu bewahren. Unser Auftrag ist der, den der Prophet schlicht, aber präzise formuliert: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert: Recht halten, Liebe üben und demütig mitgehen mit deinem Gott. (Micha 6.8)
Vielleicht ist das Letztgenannte das Allerschwierigste: Demütig mitgehen mit Gott, und das Neue, das da kommen soll, wirklich ihm überlassen. Das fällt nicht leicht! Und doch ist es unser Teil, das zu tun, was uns zusteht: Recht halten und Liebe üben - wobei das Wort חסד im Hebräischen auch Anmut oder Güte bedeuten kann.
Das Neue, das wir schaffen, ist und bleibt Teilerneuerung, Lokalgeschichte.
Das «Alles Neu», das Gott uns zuspricht, ist für uns ein Horizont, den niemand überschreiten oder sich aneignen oder gar einverleiben kann.
Wir sind und bleiben vor Gottes neuem Schaffen Staunende und Lernende. Wenn uns unser Stolz nicht im Wege steht, sind wir vor ihm wie Kinder, die Grosses und unvorstellbar Gutes erwarten dürfen und darauf vertrauen, dass es auch kommt.
Gebe uns Gott die Demut, täglich mit ihm mitzugehen, auch in diesem Jahr 2026.
Unter dieser Jahreslosung steht das neue Jahr 2026 und es soll ein Wort der Hoffnung sein, das Johannes auf der letzten Seite der Bibel an uns richtet!
Nun ist es aber so, dass manche unter uns ganz grundsätzlich allergisch sind auf Neuerungen und andere finden, wir leben in einer Zeit in der das Neue die Regel ist und das, was gleich bleibt sich eher rar macht! Allgemein ist die Stimmung eher auf Müdigkeit und Rückzug in dieser dunklen Jahreszeit. Nur die ganz Mutigen und Munteren finden das «Alles Neu» aus der Offenbarung angenehm aufregend.
Wer von Ihnen regelmässig mit der Bibel unterwegs ist, der weiss auch, dass das Motto des vergangenen Jahres nicht ohne Anspruch war: «Prüft alles, behaltet das Gute!» (1.Thessalonicher 5,21).
Hand aufs Herz: Wer von uns hat wirklich alles geprüft? Wer von uns war in der Lage, nur das zu behalten, was gut ist und sich zu trennen von dem, was ihm oder ihr nicht guttut? Ein ganzes Leben lang kann man sich mit solchen Bibelworten beschäftigen, denn sie haben es in sich. Und nun auch noch dies: «alles neu!» Die Bibel als Begleiterin durchs Leben zu haben, kann anstrengend sein. Doch wer seine Bibel liest, sollte sie auch genau lesen:
Es geht hier nicht darum, dass wir alles neu machen sollen, sondern darum, dass Gott alles neu machen will. Dieser Satz ist kein Anspruch, sondern ein Zuspruch: "Siehe, ich mache alles neu" – sagt Gott zu Johannes in einer Vision am Ende des Offenbarungsbuches und meint damit nicht unsere kleinen und grösseren technologischen Fortschritte, sondern die ganze Welt.
Gott erneuert sie, nicht wir. Gott rettet sie, nicht wir. Wir müssen das nicht und wir können das nicht. Unser Auftrag ist der, der am Anfang, auf den ersten Seiten der Bibel steht, nämlich zu bebauen und zu bewahren. Unser Auftrag ist der, den der Prophet schlicht, aber präzise formuliert: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert: Recht halten, Liebe üben und demütig mitgehen mit deinem Gott. (Micha 6.8)
Vielleicht ist das Letztgenannte das Allerschwierigste: Demütig mitgehen mit Gott, und das Neue, das da kommen soll, wirklich ihm überlassen. Das fällt nicht leicht! Und doch ist es unser Teil, das zu tun, was uns zusteht: Recht halten und Liebe üben - wobei das Wort חסד im Hebräischen auch Anmut oder Güte bedeuten kann.
Das Neue, das wir schaffen, ist und bleibt Teilerneuerung, Lokalgeschichte.
Das «Alles Neu», das Gott uns zuspricht, ist für uns ein Horizont, den niemand überschreiten oder sich aneignen oder gar einverleiben kann.
Wir sind und bleiben vor Gottes neuem Schaffen Staunende und Lernende. Wenn uns unser Stolz nicht im Wege steht, sind wir vor ihm wie Kinder, die Grosses und unvorstellbar Gutes erwarten dürfen und darauf vertrauen, dass es auch kommt.
Gebe uns Gott die Demut, täglich mit ihm mitzugehen, auch in diesem Jahr 2026.

